Die wichtigsten Nachrichten der Woche aus der Sonntagsblatt-RedaktionWird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klickt bitte hier.
Liebe Leser:innen,
mehr als 400.000 Besucher:innen erwartet das beschauliche oberitalienische Bergdorf Assisi in diesem Jahr. Zum 800. Todestag von Franz von Assisi hat die katholische Kirche die Reliquien des Heiligen in einen durchsichtigen, schusssicheren Behälter transferiert und präsentiert nun die Gebeine in der Unterkirche.
Die Ausstellung der Gebeine solle "eine direkte Verbindung zwischen den Gläubigen und dem Heiligen schaffen und seine Botschaft von Frieden, Liebe zur Schöpfung und Nächstenliebe lebendig halten", schreiben die Veranstalter.
Für viele Menschen mag dieser Kult um Gebeine seltsam wirken und auch etwas aus der Zeit gefallen. Gleichwohl unterstreicht es die Bedeutung von Erinnerungsorten für unsere Gesellschaft. Ob Gräber, Denkmäler, Museen oder Stolpersteine: Erinnerungsorte verbinden Wissen mit Emotionen. Sie verlebendigen Geschichte und stärken unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Ich finde es sehr bereichernd, mich an solche Erinnerungsorte zu begeben und in die Gedanken- oder Gefühlswelt der entsprechenden Person einzutauchen. Die schmalen Gassen in Assisi mit den vielen Kirchen sind für mich untrennbar mit der Geschichte des Heiligen verbunden. Viele seiner Gedanken tragen bis heute, und es beeindruckt mich, wie radikal er Besitz, Macht und kirchliche Hierarchien in Frage gestellt hat.
Solltet Ihr noch nie in Assisi gewesen sein, dann empfehle ich Euch, unsere Lesereise zu nutzen. Wer Franz von Assisi lieber in die eigene Gemeinde holen möchte, kann einfach unsere Ausstellung buchen.
Zu welchem Erinnerungsort reist Ihr in diesem Jahr? |
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Pride Month in der Kirche: Wo queere Paare willkommen sind – und wo nicht
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Während evangelische Kirchen queere Paare zunehmend selbstverständlich einbeziehen, ringt die katholische Kirche weiter mit ihrer Lehre. Der Pride Month macht sichtbar, wie tief der Konflikt zwischen Tradition, Glauben und Lebensrealität heute reicht.
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Glaube als Ressource: Was Hendrik Wüst von der CDU unterscheidet
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Hendrik Wüst gilt als Hoffnungsträger einer Partei, die mit ihrem "C" traditionell mehr kämpft als ziert. Der NRW-Ministerpräsident verbindet Glauben, Demut und politische Konsistenz – auf eine Art, die im Betrieb gerade selten geworden ist.
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Heterofatalismus: Ist es wirklich peinlich geworden, einen Freund zu wollen?
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Immer mehr Frauen zweifeln nicht nur am falschen Partner – sondern an der heterosexuellen Beziehung als solcher. Unter dem Begriff Heterofatalismus verdichtet sich eine kollektive Erschöpfung. Ob daraus Befreiung wird oder nur ein lautloses Aufgeben, ist die eigentliche Frage.
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Fußball-WM 2026: Was beim Public Viewing von Gemeinden und NGOs zu beachten ist
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Die diesjährige FIFA Fußball-Weltmeisterschaft findet in Nordamerika statt. Wer die Spiele öffentlich übertragen möchte im kirchlichen oder gemeinnützigen Kontext, sollte sich frühzeitig über GEMA-Tarife, Pauschalverträge und mögliche FIFA-Lizenzen informieren. Ein kleiner Ratgeber.
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Joshua Kimmich und der Glaube: Was passiert, wenn Gewissen zum Problem wird
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Joshua Kimmich spricht kaum über seinen Glauben. Doch gerade in der Corona-Debatte wurde sichtbar, wie stark Fragen nach Gewissen, Verantwortung und Nächstenliebe sein öffentliches Handeln geprägt haben könnten.
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Sonntag ist mehr als ein Arbeitsverbot – warum wir ihn größer denken müssen
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Der Sonntag schützt vor Dauerstress und ständiger Verfügbarkeit. Doch Ruhe bedeutet nicht für alle dasselbe. Warum der freie Tag weder zur Optimierungszone noch zum starren Verbotsraum werden darf.
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Sonnenfinsternis 2026 am 12. August: Wann und wo die totale Sonnenfinsternis in Europa sichtbar ist
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Am 12. August 2026 schiebt sich der Mond vor die Sonne und verdunkelt den Himmel über Europa. In Deutschland bleibt das Schauspiel partiell – doch andernorts wird aus Tag für Minuten Nacht. Wer die totale Sonnenfinsternis erleben will, muss weiter reisen.
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"Wasser – Quelle des Lebens": Ausstellung zur globalen Ressource jetzt buchbar
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Wasser ist selbstverständlich – und zugleich bedroht. Die neue Wanderausstellung "Wasser - Quelle der Schöpfung" lädt dazu ein, das Element neu zu entdecken: als Ursprung allen Lebens, als globale Ressource und als Frage unserer Zeit.
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Himmel & Hier: Streetwork – wie wir Menschen auf der Straße richtig zuhören
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Wenn wir obdachlosen Menschen auf der Straße begegnen, sind wir oft unsicher und schauen lieber weg. Aber wie baut man eigentlich Vertrauen auf und hört jemandem zu, der vielleicht gar keine Hilfe annehmen möchte?
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Predigt: "Meins oder deins?" – Vom Teilen, was wir haben
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Armut, steigende Lebenshaltungskosten und die Frage nach gerechter Verteilung prägen viele gesellschaftliche Debatten. In ihrer Evangelischen Morgenfeier fragt Pfarrerin Stefanie Höhner, was christliche Gemeinschaft dem entgegensetzen kann – und was Teilen heute konkret bedeutet.
Ausgehend von den ersten christlichen Gemeinden spannt sie den Bogen von Lebensmitteltüten in München über Vermögensdebatten bis hin zur Sehnsucht nach echter Gemeinschaft. Dabei geht es nicht nur um Geld, sondern auch um Würde, Teilhabe und die Frage, wie Menschen füreinander Verantwortung übernehmen.
Ihre Botschaft: Kirche kann ein Ort sein, an dem nicht "meins oder deins" zählt, sondern gemeinsames Leben, Teilen und füreinander Sorge tragen.
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Medientipp von Social-Media-Redakteurin Stefanie Hollweck
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Wenn Einkaufen überfordert: IKEA setzt auf weniger Reize
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Für viele Menschen bedeutet Einkaufen Alltag – für andere Stress. Laute Musik, grelles Licht und volle Geschäfte können besonders neurodivergente Menschen schnell überfordern. Reizüberflutung wird so zur echten Barriere im Alltag.
Mit der neuen "stillen Stunde" schafft IKEA nun bewusst ruhigere Einkaufszeiten: weniger Geräusche, weniger Durchsagen, weniger Reize. Doch was bedeutet neurodivergent eigentlich – und warum ist Reizarmut eine Frage von Inklusion und Teilhabe?
Unser Medientipp zeigt, weshalb barriereärmere Angebote mehr sind als Komfort und warum kleine Veränderungen für viele Menschen einen großen Unterschied machen.
Medientipp lesen
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TikTok-Werbung im Fokus – Lunch & Learn am 24. Juni
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Wie schalte ich Werbung auf TikTok – und wie erreiche ich damit wirklich meine Zielgruppe?
Das ist das Thema unseres nächsten Lunch & Learn am 24. Juni 2026 um 12.30 Uhr auf Zoom.
Zu Gast ist Michelle Wattrodt von der Agentur Socialised – Expertin für digitale Werbung und TikTok-Ads. Sie erklärt, wie gezielte Werbekampagnen funktionieren, wie man Zielgruppen effektiv auswählt und was eine Agentur dabei leisten kann.
Nach dem Impuls bleibt Zeit für Fragen und offenen Austausch. Ideal für alle, die TikTok strategisch für Kirche, Diakonie oder Nonprofit nutzen wollen.
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Das Kartenspiel enthält 48 Fragen zu Glaube, Bibel, Spiritualität usw. Spiel für Gruppen oder Einzelpersonen. Ideal für Diskussionen, Lernrunden oder einfach zum Nachdenken.
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Franz von Assisi - zum 800. Todestag |
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Unser Magazin schildert das Leben und Werk von Franz von Assisi.
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Die Ausstellung zeigt Bilder und schildert Leben und Werk des Theologen und Mystikers.
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Kommen Sie mit auf unsere Lesereise und besuchen Sie die italienische Stadt Assisi.
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Kinder und Glauben entdecken
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Sobald Kinder sprechen können, stellen sie große Fragen: Warum bin ich auf der Welt? Was passiert nach dem Tod? Fragen nach Sinn, Leben und Glauben gehören ganz selbstverständlich dazu. Hier findet Ihr Antworten, Orientierung und Inspiration für euren (Glaubens-)Alltag mit Kindern.
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Kirche im Wandel – Gemeinde kreativ
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In 50 Folgen stellt das Sonntagsblatt engagierte Projekte und zukunftsweisende Initiativen evangelischer Gemeinden in Bayern vor. Praxisnahe Impulse und Ideen für Deine eigene Gemeindearbeit – lass dich inspirieren!
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Impressum:
#sonntags
Herausgeber: Dr. Roland Gertz Verantwortlich: Chefredakteurin Dr. Rieke C. Harmsen Redaktion: Rieke C. Harmsen, Micha Götz, Stefanie Hollweck, Eva-Katharina Kingreen, Oliver Marquart Redaktionsassistenz: Claudia Schreck Verantwortlicher i. S. v. § 55 Abs. 2 RStV: Dr. Roland Gertz
Evangelischer Presseverband für Bayern e.V., Birkerstraße 22, 80636 München, DeutschlandTel. 089 / 12172 - 153, redaktion@sonntagsblatt.deRegister: VR-Register 4259Steuer ID: DE 129 52 23 18 |
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