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Fotografinnen und Fotografen
Für die Ausstellung haben wir folgende namhafte Fotografinnen und Fotografen gewinnen können:
Sophie Gestrich
Sophie Gestrich ist Fine-Art-Fotografin aus der Oberlausitz. In ihrer Arbeit verbindet sie dokumentarische Nähe mit einer sensiblen, künstlerischen Bildsprache. Im Mittelpunkt ihrer Fotografien stehen Menschen, Beziehungen und die Geschichten, die sie miteinander teilen. Mit einem besonderen Gespür für Authentizität und emotionale Momente schafft sie Bilder, die Erinnerungen bewahren und zugleich zeitlose Erzählungen entstehen lassen. Ihre Fotografie für das Themenfeld „Wasser und Element“ zeigt eine kraftvolle Welle im Moment des Brechens. Die Aufnahme betont die Energie des Wassers und macht das Element in seiner Bewegung unmittelbar erfahrbar. Die Struktur des Wassers verleihen dem Bild eine klare, natürliche Präsenz, die den thematischen Fokus der Ausstellung präzise unterstützt.
David Klammer
David Klammer lebt und arbeitet in Köln. In seinen Fotografien verbindet er die Präzision des Fotojournalismus mit einem sensiblen Blick für die Geschichten hinter den Bildern. Seine Reportagen und Porträts beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Entwicklungen, politischen Konflikten und den Lebenswelten unterschiedlicher Menschen. Dabei entstehen Arbeiten von großer Nähe und erzählerischer Dichte, die dokumentarische Beobachtung mit einer eigenständigen visuellen Handschrift verbinden. David Klammers Fotografie zeigt die unmittelbaren Folgen extremer Wetterereignisse und eignet sich daher besonders für das Themenfeld „Wasser und Umwelt“. Seine Aufnahme verbindet dokumentarische Präzision mit einer starken visuellen Präsenz: Sie macht sichtbar, wie Wasser als Naturkraft Landschaften verändert, Infrastruktur zerstört und Menschen in Ausnahmesituationen zurücklässt.
Holger Marx
Holger Marx lebt und arbeitet in Solingen. Seine Arbeiten widmen sich häufig dem strukturellen Wandel, verlassenen Orten, urbanen Räumen und dokumentarischen Themen. Charakteristisch für seine Fotografien sind eine präzise Bildkomposition, geometrische Klarheit und ungewöhnliche Perspektiven. Mit seinem Fokus auf Details und oft übersehene Motive schafft er Bildwelten, die den Blick auf Vergänglichkeit, Veränderung und die besondere Ästhetik des Alltäglichen lenken. Mit seiner Fotografie im Themenfeld „Wasser und Körper“ überträgt er diese Handschrift auf ein sportliches Motiv: Die klare Struktur, die ruhige Farbigkeit und der Fokus auf den Körper im Moment höchster Konzentration zeigen seine Fähigkeit, selbst einfache Szenen in präzise beobachtete Bildräume zu verwandeln.
Erol Gurian
Erol Gurian ist Fotograf, Fotojournalist und Dozent mit Sitz in München. Nach seinem Studium des Journalismus mit Schwerpunkt Fotojournalismus an der San José State University in Kalifornien arbeitet er an der Schnittstelle von dokumentarischer Fotografie, multimedialem Storytelling und visueller Bildung. Seine Projekte beschäftigen sich häufig mit gesellschaftlichen Themen, Migration, Exil und kultureller Identität. Erol Gurians Arbeiten zeigen zwei sehr unterschiedliche, aber thematisch präzise gesetzte Perspektiven auf das Element Wasser. Beide Fotografien greifen zentrale Aspekte seiner dokumentarischen Arbeitsweise auf: Nähe zum Menschen, ein intuitives Gespür für Situationen und die Fähigkeit, alltägliche Momente mit gesellschaftlicher oder kultureller Bedeutung zu verbinden.
Hahn + Hartung
Die Fotografen Miguel Hahn und Jan-Christoph Hartung arbeiten seit 2010 als Künstler- und Fotografenduo in Berlin. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen dokumentarischer Fotografie, Porträt und visueller Reportage. Ausgehend von langfristig recherchierten eigenen Projekten entwickeln sie Bildserien, die gesellschaftliche, politische und kulturelle Themen in den Blick nehmen. Die Aufnahme des Duos Hahn + Hartung verbindet den menschlichen Körper mit der Dynamik eines natürlichen Flusslaufs und greift damit den Kern des Themenfelds „Wasser und Körper“ auf. Die Fotografie zeigt, wie sich der Körper in die Bewegung des Wassers einfügt und zugleich Teil einer größeren landschaftlichen Situation wird.
Antje-Katrin Hansen
Antje-Katrin Hansen lebt und arbeitet in Hamburg als selbstständige Fotodesignerin. Seit vielen Jahren widmet sie sich der professionellen Architektur-, Interieur- und Still-Life-Fotografie. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen die präzise Gestaltung von Räumen, Objekten und Details sowie die visuelle Inszenierung von Architektur und Design. Mit einem geschulten Blick für Komposition, Licht und Atmosphäre entstehen Fotografien von klarer Ästhetik und hoher gestalterischer Qualität. Die eingereichten Fotografien von Antje‑Katrin Hansen setzen das Element Wasser in einen klar gestalteten, fast grafischen Kontext und greifen damit das Themenfeld „Wasser und Element“ auf. In den Arbeiten steht nicht der menschliche Körper im Vordergrund, sondern die ästhetische, physikalische und atmosphärische Qualität des Wassers selbst.
Behishta Razma Samad
Behishta Razma Samad lebt in München. Auf ihren Bildern mischen sich verwaschene Gesichter, leuchtende Farben und Momente, die wirken, als wären sie zufällig passiert, und doch genau richtig. Ihre Bilder sind intuitiv, verspielt und haben diese besondere Art von Ästhetik, die nicht perfekt wirkt. Ihr Bild zeigt, wie präzise sie körperliche Bewegung und die unmittelbare Wirkung von Wasser einfängt. Die Aufnahme wirkt nicht ruhig, sondern körperlich, direkt und in Bewegung.
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